Rybolovu zdar $$$


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Der Wanderer (1884) Es geht ein Wandrer durch die Nacht Mit gutem Schritt; Und krummes Thal und lange Höhn — Er nimmt sie mit. Die Nacht ist schön — Er schreitet zu und steht nicht still, Weiß nicht, wohin sein Weg noch will. Da singt ein Vogel durch die Nacht: “Ach Vogel, was hast du gemacht! Was hemmst du meinen Sinn und Fuß Und gießest süßen Herz-Verdruß In’s Ohr mir, daß ich stehen muß Und lauschen muß — — Was lockst du mich mit Ton und Gruß?” — Der gute Vogel schweigt und spricht: “Nein, Wandrer, nein! Dich lock’ ich nicht Mit dem Getön — Ein Weibchen lock’ ich von den Höhn — Was geht’s dich an? Allein ist mir die Nacht nicht schön. Was geht’s dich an? Denn du sollst gehn Und nimmer, nimmer stille stehn! Was stehst du noch? Was that mein Flötenlied dir an, Du Wandersmann?” Der gute Vogel schweig und sann: “Was that mein Flötenlied ihm an? Was steht er noch? — Der arme, arme Wandersmann!”

smula